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Wann immer ich gefragt werde, was ich beruflich mache und ich antworte dann wahrheitsgemäß, ich schreibe, ernte ich zunächst skeptische Blicke, in der Regel gefolgt von denselben Fragen, die ich hier deswegen gerne einfach mal beantworten möchte:
 

Kann man denn davon leben?

 

Woher nimmst du denn die ganzen Ideen?

 

Und wie sieht bei dir so ein normaler Arbeitstag aus?

 

Könntest Du aus meinem Leben auch mal einen Roman/Film machen?

 

Wie bist du überhaupt auf die völlig hirnrissige Idee gekommen, zu schreiben?

 

Was ist denn leichter, schöner, besser, ein Drehbuch oder einen Roman zu schreiben?

Gar nicht. Es ist einfach passiert. Hätte mir vor na ja inzwischen zwölf Jahren jemand gesagt, du wirst einmal mit Schreiben dein Geld verdienen, hätte ich ihn blöd angeguckt, gesagt, ehrlich? Und einen Kaffee spendiert. Gut, Geschichten habe ich mir schon immer ausgedacht. Als Kind habe mit meiner Schwester neue Fälle für die Drei ??? und Fünf Freunde als Straßentheater improvisiert. Das Problem war nur, jemanden zu finden, der sie hören wollte. Ob mir das gelungen ist, muss der Leser/Zuschauer entscheiden, aber wenigstens zahlt man mir jetzt Geld für meine Geschichten und was Schöneres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.